Kategorie: Überarbeitung

  • MDR-Video: »Sie bringt uns in jeder Lebenslage zum Schmunzeln«

    MDR-Video: »Sie bringt uns in jeder Lebenslage zum Schmunzeln«

    Tom Pauls ist von seiner aktuellen Lesereise zurück. In den vergangenen Tagen war er mit seinem neuen Buch »Meine Lene – eine Liebeserklärung an die Dichterin Lene Voigt« unterwegs.

    Er las in ausverkauften Häusern in Zwickau und Dresden sowie Leipzig. Dort stellte er im März das Buch, das im Aufbau-Verlag erschien, auch zur Leipziger Buchmesse vor. Dazu gab es ein Gespräch auf dem Podium der ARD.

    Tom Pauls im Gespräch auf dem Podium der ARD (Screenshot vom MDR-Video auf Youtube)

  • »Meine Lene« – Lesung im Boulevard-Theater

    »Meine Lene« – Lesung im Boulevard-Theater

    Tom Pauls und Peter Ufer signierten am Dienstagabend ihr neuestes Buch: »Meine Lene – eine Liebeserklärung an die Dichterin Lene Voigt«. Zuvor lasen sie gemeinsam im ausverkauften Dresdner Boulevard-Theater aus mehreren Kapiteln.

    Tom Pauls und Peter Ufer signieren »Meine Lene«

    Beide lobten zum Abschluss das Publikum, das gespannt, aufmerksam und mit großem Interesse den Geschichten über das Leben der sächsischen Dichterin folgte. Die Theaterbesucher waren sehr berührt vom Schicksal dieser Frau. Erschienen ist das Buch im Aufbau-Verlag.

  • Romanbiografie und Kabinett-Ausstellung im Peter-Ulrich-Haus

    Romanbiografie und Kabinett-Ausstellung im Peter-Ulrich-Haus

    Der Schauspieler und Kabarettist Tom Pauls (* 1959 in Leipzig) präsentiert jetzt eine literarische Hommage an die sächsische Dichterin und Überlebenskünstlerin Lene Voigt (* 1891 in Leipzig als Helene Wagner; † 1962 ebenda). Mit seiner Romanbiografie »Meine Lene – Eine Liebeserklärung an die Dichterin Lene Voigt« legt er eine literarische Hommage vor.

    In einer Lesung stellte Tom Pauls das Werk im Pirnaer Peter-Ulrich-Haus gemeinsam mit dem Autor und Journalisten Peter Ufer vor. Gelesene Auszüge aus dem Buch und einzelne Gedichte untermalte Geiger Florian Mayer musikalisch. Mit dem Buch und der begleitenden Ausstellung im Theater verneigt sich Tom Pauls vor der Schriftstellerin und Dichterin und will »ihr ein Denkmal setzen«.

    Ausstellung »Meine Lene« im Peter-Ulrich-Haus
    Foto: Daniel Förster

    Tom Pauls hat Lene Voigt, die das Sächsische zelebrierte, viel zu verdanken. Er hat ihren »Glassiggern« zu einer Renaissance verholfen. In den 1990er Jahren nahm er sich ihrer Texte an. Seitdem gehört er zu den besten Interpreten ihrer Literatur, ihrer Mundartgedichte, Lieder und Sketche und ihres hintersinnigen sächsischen Witzes. Er hat ihre Figur, die renitente Rentnerin Ilse Bähnert, lebendig gemacht, auf die Bühne und ins Fernsehen gebracht. Sachsens gewitzteste Witwe ist inzwischen Kult, die Bähnerten wurde zum Inbegriff des sächsischen Humors.

    Wohl haben sich auch die Familiengeschichten von Tom Pauls und Lene Voigt gekreuzt. Als junger Mann fand Pauls Texte – Oktavhefte mit Gedichten und Miniaturen – der Dichterin im Bücherregal seiner Urgroßmutter. Seine Uroma und Lene Voigt sind sich womöglich in der Heilanstalt im Park-Krankenhaus Leipzig-Dösen begegnet. Nur wenige Kilometer entfernt steht das Elternhaus von Tom Pauls.

    In den 1920er und 1930er Jahren hat Lene Voigt den sächsischen Humor populär gemacht. In ganz Deutschland lachte man über den Witz ihrer hintersinnigen Verse in bestem Sächsisch, mit dem sie sich aber vor allem in die Herzen der Sachsen schrieb. Keiner formte wie sie deutsche Klassiker so gut in Mundart. Die Nationalsozialisten verunglimpften das Sächsische Lene Voigts als »unheldisch und jüdisch« und verboten es 1936 als einzige deutsche Mundart. Der Dichterin wurde eine »Verschandelung« der deutschen Klassiker vorgeworfen. Auch in Ulbrichts DDR waren Parodien im sächsischen Dialekt offiziell nicht erwünscht. Lene Voigt geriet in Vergessenheit. Gram über ihr Schicksal führte sie in die Nervenheilanstalt.

    Lene Voigts privates Leben wurde von Kummer, Elend und Schmerz geprägt. Es ist ein Frauenschicksal zwischen Kaiserreich, Nazidiktatur und DDR. Seit ihrer Kindheit verfolgten sie tragische Schicksalsschläge. Sie verlor ihr Kind, ihre Ehe scheiterte, ihr Liebhaber starb. Sie floh aus Sachsen nach München, Bremen und Berlin, landete später in der Psychiatrie, die sie, obwohl genesen, in der DDR nicht mehr verließ. Das Schreiben, ihre heiteren und optimistischen Verse, mit denen sie sich immer wieder auf die Seite der Schwachen stellt, gab ihr immer wieder Lebensmut. Es war ein »Überleben mit Humor«. Eine von Tom Pauls und Peter Ufer entdeckte Krankenakte macht die Tragik ihres Lebens deutlich.

    Buchpräsentation »Meine Lene« mit Peter Ufer
    Foto: Daniel Förster

    Wer war diese Lene Voigt, die einerseits heitere Gedichte und Geschichten schrieb und andererseits unter Wahnvorstellungen litt? Tom Pauls begibt sich in dem Buch auf ihren Lebensweg und legt eine Hommage an die bemerkenswerte Dichterin vor, die ihr Schicksal nicht einfach hinnahm, sondern um ihr Glück kämpfte. So ist diese Biographie eine Liebeserklärung sowohl an Lene Voigt als auch an den Lebensmut der Sachsen und ihren Humor. So hat sie es formuliert: Was Sachsen sind von echtem Schlag, die sind nicht tot zu kriegen.“

    Die Ilse-Bähnert-Stiftung, eine gemeinnützige Stiftung, die sich der Erhaltung und Pflege der Sächsischen Kultur und Sprache widmet, präsentiert neben dem im Aufbau Verlag Berlin erschienen Buch eine Ausstellung zu Leben und Werk der sächsischen Dichterin Lene Voigt im Tom-Pauls-Theater Pirna. Die Schau in einem separat eingerichteten Zimmer neben dem Peter-Ulrich-Saal im ersten Obergeschoss ist während der Führungen im Peter-Ulrich-Haus, vor und nach sowie in den Pausen von Vorstellungen zu sehen.

    Gezeigt werden alle zusammengetragenen Informationen zum Leben Lene Voigts – Originalausgaben und Reprints und einzigartige historische Fotografien. Per Knopfdruck kann man sich von Tom Pauls Verse vortragen lassen. Blickt man aus dem Fenster, schaut man nicht etwa auf den Pirnaer Marktplatz, sondern wie aus einem der möblierten Zimmerchen der Dichterin auf den historischen Leipziger Marktplatz mit dem alten Rathaus.

    Text: Daniel Förster


    Bericht im MDR »Sachsenspiegel«

    Am Montag, den 20. November erschien ein Bericht im MDR »Sachsenspiegel«.


    Buch »Meine Lene« von Tom Pauls bestellen

  • Lene-Voigt-Ausstellung im Peter-Ulrich-Haus

    Lene-Voigt-Ausstellung im Peter-Ulrich-Haus

    Tom Pauls verdankt der Schriftstellerin Lene Voigt seine beliebteste Figur: Die renitente sächsische Rentnerin Ilse Bähnert. Doch wer war Lene Voigt, die einerseits heitere Gedichte und Geschichten schrieb und andererseits unter Wahnvorstellungen litt?

    Ausstellungsbanner zur Lene-Voigt-Ausstellung

    Ihr Werk spiegelt ein Jahrhundertleben in Sachsen zwischen Kaiserreich, Nazidiktatur und DDR-Alltag wider. Der Schauspieler begab sich gemeinsam mit dem Autor Dr. Peter Ufer auf ihren Lebensweg und legt nun eine Hommage an die große Dichterin vor.

    Als Ergänzung zum Biografie-Buch »Meine Lene« werden in bisher einmaliger Fülle über 30 Fotos, Dokumente und seltene Originalausgaben im 1. Obergeschoss des Peter-Ulrich-Hauses der Öffentlichkeit vorgestellt.

    In einer Szenerie, die an die möblierten Zimmer der Dichterin zu deren Leipziger Zeit erinnert, ist Tom Pauls auch mit persönlichen Gedichtvorträgen zu hören. Schautafeln berichten über das tragische Schicksal der Dichterin. Ein Werkverzeichnis und zahlreiche Leseproben zeugen von ihrem unerschütterlichen Humor:

    Es ist kein Dasein so arm, daß es nicht doch noch eine Freudenmöglichkeit bereithielte. Wir sehen sie nur mitunter nicht gleich. Die Augen müssen erst vom vielen Weinen wieder ein wenig blank geworden sein.

    Lene Voigt

    Buchvorstellung und Eröffnung

    Die Ausstellung wurde am 19. November um 16 Uhr eröffnet. Die Buchvorstellung fand anschließend im Theatersaal statt.

    Die Ausstellung ist geöffnet während der Veranstaltungen im Tom Pauls Theater und im Rahmen von Führungen.


    Buch »Meine Lene« kaufen

    Tom Pauls: Meine Lene – Eine Liebeserklärung an die Dichterin Lene Voigt

    Tom Pauls verdankt der Schriftstellerin Lene Voigt seine beliebteste Figur: die renitente sächsische Rentnerin Ilse Bähnert. Doch wer war Lene Voigt, die einerseits heitere Gedichte und Geschichten schrieb und andererseits unter Wahnvorstellungen litt?

    Der Schauspieler begibt sich auf ihren Lebensweg und legt eine Hommage an die große Dichterin vor, die ihr Schicksal nicht einfach hinnahm, sondern um ihr Glück kämpfte. So ist diese Biographie eine Liebeserklärung sowohl an Lene Voigt als auch an den Lebensmut der Sachsen und ihren Humor.

    Tom Pauls hat ihren »Glassiggern« zu einer Renaissance verholfen. Er trifft die Schriftstellerin an den Schauplätzen ihres Lebens und lässt sie Begegnungen mit Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Hans Reimann oder Karl Valentin erleben. Er zeigt eine Frau, deren freier Geist und Seelenstärke bis heute beispielhaft sind.


    Wir danken allen Spendern

    Die llse-Bähnert-Stiftung dankt herzlich allen Spendern für die Unterstützung des Buchprojektes.
    Mit dem Erwerb eines »Stifterbriefes« oder einer »Fördermedaille«, ermöglichen Sie die Realisierung der Ausstellung und weiterer Projekte.


    Spendenkonto:

    • Kontoinhaber: Ilse-Bähnert-Stiftung
    • IBAN: DE 83 8505 0300 3200 0523 75
    • BIC: OSDD DE81 XXX
    • Institut: Ostsächsische Sparkasse Dresden
  • Etwas Neues im Shop? Das kommt der Ilse »spanisch vor…«

    Etwas Neues im Shop? Das kommt der Ilse »spanisch vor…«

    Ilse Bähnert erobert Andalusien, entdeckt ihr spanisches Temperament – und hat plötzlich und unerwartet ihr Familiengrab aufstellen lassen…

  • Umjubelte Premiere! Tom Pauls und seine fabelhafte Jugend

    Umjubelte Premiere! Tom Pauls und seine fabelhafte Jugend

    »Das wird mir nicht nochmal passieren« – Tom Pauls und seine fabelhafte Jugend

    Buchpremiere 3
    Buchpremiere 3

    Die Buchvorstellung am 1. März wurde zum grandiosen Premierenerfolg eines tollen neuen Programms, das bald öfter in unserem Spielplan stehen wird. Der wunderbare Tom Pauls erzählt aus seinem Leben. Unglaubliche Geschichten – und doch alle wahr – reizen die Lachmuskeln.

    Zusammen mit den Musikern des Freddie-Ommitzsch-Studio-Ensembles weckt der Schauspieler bei den Zuhörern Erinnerungen an die Klänge und Gerüche der eigenen Jugend.

    Buch und Hörbuch gibt es ab dem 8. März im Buchhandel und bei uns im Theaterlädchen. Bestellungen, die schon diese Woche eingehen, werden ab dem 6. März 2015 versandt.


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  • »Ilse Bähnert’s Kaffeefahrt nach Österreich« – endlich als DVD erhältlich…

    »Ilse Bähnert’s Kaffeefahrt nach Österreich« – endlich als DVD erhältlich…

    Diesen Abenteuerfilm müssen Sie gesehen haben!

    Ilse Bähnert mit »Mariandl« Waltraud Haas
    Ilse Bähnert mit »Mariandl« Waltraud Haas

    Lange hat es gedauert, aber nun ist sie da – »Ilse Bähnerts Kaffeefahrt nach Österreich« ist nun als DVD zum Preis von 12,95 Euro in unserem Theaterlädchen und überall wo es DVDs gibt erhältlich.

    Ilse will es noch mal wissen! Einmal im Leben in Wien ein Stück Sachertorte verschnabulieren und dann sterben… Mit diesem Vorsatz setzt sich Ilse in Bewegung und erlebt die unglaublichsten Abenteuer. Vom »Weißen Rössl« über die Kürbiskernöl-Hochburg Steiermark und Tirol führt ihre Reise bis nach Wien. Dabei singt sie mit dem »Mariandl« und ertrinkt beinahe im Wörthersee…


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